Craniosacrale Therapie ist eine sehr sanfte Körperarbeit, die den Menschen in seinem Wesen mit Seele, Körper und Geist wahrnimmt und so seine Selbstheilung unterstützt.
Der wichtigste Aspekt in der craiosacralen Körperarbeit ist das Spüren in den "Lebbensatem" dem "Breath of life", der am ganzen Körper spürbar und ertastbar ist.
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Der Ursprung der Craniosacraltherapie liegt in der Osteopathie, die von Dr. Still entwickelt wurde. Er sah den Körper als Einheit und sah zwischen der Struktur und der Funktion des Körpers einen Zusammenhang. Er bezeichnete den Liquor, die Rückenmarksflüssigkeit schon als „Flüssiges Licht".
Die Craniosacraltherapie entwickelte Dr. Sutherland, der die Beweglichkeit der Schädelknochen entdeckte. Er erforscherte die Zusammenhänge verschiedener Krankheiten mit der Beweglichkeit der Schädelknochen und dem freien Fluß des Liquors.
Dr. Upledger vertiefte in den 70er Jahren die Bewegung der Schädelknochen, nachdem er bei einer Operation die Bewegung der Rückenmarkshaut mit eigenen Augen sah. Er erforschte den Zusammenhang von der Beweglichkeit der Schädelknochen und Bewegung der Rückenmarkshaut und entwickelte so das Craniosacrale System.
Das craniosacrale System setzt sich zusammen aus der Rückenmarksflüssigkeit, dem dreischichtigen Membransystem und den Anordnungen im Membransystem, die das Ein- und Ausfließen der Flüssigkeit des Systems regeln. Dies wurde von Dr. Upledger als halbgeschlossenes hydraulisches System beschrieben. Die Dura Mater, die harte Hirnhaut umschließt die Flüssigkeit und verhindert so den Austritt der Flüssigkeit. Die Archanoidea, ein Fasergewebe ermöglicht den Abfluß der Flüssigkeit. Die Pia mater, die weiche Hirnhaut ummantelt das Gehirn und ist für die Flüsigkeitszufuhr zuständig. Die Rückenmarksflüssigkeit ist die hydraulische Komponente.
Das craniosacrale System setzt sich im Duralschlauch fort, in dem das dreischichtige Membransystem beim Foramen Magnum über geht in den Duralschlauch. Dieser Schlauch umschließt das Rückenmark, ist frei beweglich und nur an wenigen Punkten fest: am foramen magnum, am 2.+3. Halswirbel und am Sacrum. Der Duralschlauch stellt die Verbindung von Cranium und Sacrum da.
Die Membranen umschließen das Gehirn, das Rückenmark, die Hypophyse und die Epiphyse. Dies erklärt den großen Einfluß des craniosacralen Systems auf unseren Körper und unser Wohlbefinden.
Alles in unserem Körper bewegt sich, schwingt und fließt. Jedes Organ, jeder Muskel, jeder Knochen und jede kleinste Zelle ist in Bewegung. Diese Bewegung entsteht durch die Fließbewegung der Gehirnflüssigkeit (Liquor), die im Gehirn produziert wird, das Gehirn und das Rückenmark umspült und bis ins Kreuzbein und wieder zurück ins Gehirn fließt.
Die Rückenmarksflüssigkeit initiiert im Körper einen Impuls, die als Ebbe- und Flutbewegung spürbar ist. Da unser Körper aus ca. 80 % Wasser besteht, wird jede Zelle von dieser Pulswelle in Schwingung gebracht.
Die Ebbe- und Flutbewegung kann so am gesamten Körper erspürt werden. Durch Verspannungen, Unfällen, Operationen, Schocks und Traumata kann es zu einer Blockade der Bewegung kommen. Craniosacraltherapie unterstützt, die festgehaltene Energie fließen zu lassen und aktiviert die Selbstheilungskräfte. Es entsteht im Körper wieder Kraft und Vitalität und somit mehr Wohlbefinden und Gesundheit.